Datenschutz-Erklärung in verständlichem Deutsch

In den nächsten Tagen tritt die EU DSGVO in Kraft. Mal schauen, ob es wirklich so schlimm wird. Ich möchte heute auf einen Aspekt eingehen, den ich wirklich für sehr wichtig halte, und der aus meiner Sicht das Positivste (das einzig Positive?) an der DSGVO ist.

Um was geht es dabei? Die EU DSGVO fordert, dass jemand, der seine Daten hergeben soll, darüber informiert wird, was mit diesen passiert – und zwar so dass er es versteht. Ein Unternehmen kann sich also nicht mehr hinter 20 Seiten Juristendeutsch, das ohnehin keiner liest, verstecken – sondern ist gezwungen, sich klar zu äußern was mit den Daten passiert. Das ist meiner Meinung nach völlig richtig.

Für mein eigenes Unternehmen Meister Lampe und Freunde habe ich das natürlich auch gemacht. Deshalb hier als Inspiration die Datenschutzerklärung von uns in der Variante für Nicht-Juristen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Liebe Website-Besucher, Datenschutz-Konformität ist für uns keine lästige Pflicht, sondern ein Zeichen für unseren Respekt gegenüber unseren Kunden. Hier erfahren Sie mehr was mit Ihren Daten passiert, und zwar in zwei Varianten: Echtes Deutsch und Juristen-Deutsch. Viel Spaß beim Lesen!

Weil wir annehmen, dass Sie sich eher für die Variante in echtem Deutsch interessieren steht sie oben: Datenschutz bei Meister Lampe und Freunden in echtem Deutsch.

 

Wir sind eine Agentur die anderen Unternehmen hilft, ihr Online Marketing professionell aufzustellen. Natürlich haben unsere Kunden ein Interesse daran, möglichst viele Informationen über ihre Interessenten und potenziellen Kunden zu sammeln. Wir natürlich auch. Deshalb machen wir unter anderem folgendes:

1. Wir setzen Cookies, um Besucher zu identifizieren. Cookies sind ganz kleine Dateien mit einem eindeutigen Code. Das sieht z.B. so aus: „adfnjasdöklfgabdfa324eadf323454asdfadf“. Die machen nix kaputt, tun nicht weh, und im Gegensatz zu echten Cookies machen sie auch nicht fett. Und wenn sie die löschen wollen müssen Sie einfach in Ihrem Browser auf „Cookies löschen“ gehen.

2. Wir speichern und nutzen Daten, die Whitepaper-Download-Formulare an uns übertragen werden. Wir tun dies, um den Interessenten anschließend möglichst wertvolle und möglichst maßgeschneiderte Informationen (i.d.R. per E-Mail) zukommen zu lassen. Wenn Sie das nicht möchten laden Sie einfach keine Whitepaper von uns herunter. Sie verpassen dann zwar was, aber Sie haben es ja nicht anders gewollt.

3. Wir speichern logischerweise auch die Daten von Newsletter-Abonnenten, damit wir sie anschreiben und persönlich ansprechen können. Wir speichern auch anonymisiert, wo Sie draufklicken damit wir Ihnen möglichst nur das zusenden, was Sie vermutlich interessiert. Wenn Sie das nicht möchten abonnieren Sie einfach nicht unseren Newsletter. Sie verpassen dann zwar was, aber Sie haben es ja nicht anders gewollt.

4. Wenn Sie enger mit uns arbeiten möchten und zum Beispiel eine Anfrage nach einem Angebot an uns stellen (und das vielleicht sogar annehmen), dann erlauben wir uns, Ihre Daten in einem Kundenmanagement-System (man nennt das auch „CRM“) der Fa. Hubspot zu speichern. Wir speichern dort übrigens auch Teile unserer E-MailKommunikation mit Ihnen. Nicht alles, nur das was für eine gute Kundenbetreuung notwendig ist (also z.B. eine Mail mit Preisen, damit die alle Kollegen sehen können die es angeht).

5. Wir wollen genau wissen, wie viele Menschen unsere Seite besuchen, wie alt sie vermutlich sind, wo sie herkommen, ob sie blond oder brünett sind, schwul oder hetero, männlich oder weiblich, Veganer oder nicht Rohes-Fleisch-Esser. Wir wollen das wirklich alles wissen, wir sind neugierig. Deshalb nutzen wir Google Analytics. Google Analytics verrät uns jede Menge, z.B. wie alt unsere Besucher vermutlich sind und wo sie herkommen. Leider verrät uns Google Analytics nichts über Ihre Haarfarbe, ihre sexuellen Präferenzen und ihr Lieblingsessen. Sie können also unbesorgt sein, noch nicht mal Google weiss alles.

6. Wenn Sie einmal auf unserer Seite waren kann es sein, dass wir Sie auf anderen Websites (z.B. Facebook, aber auch anderen) „verfolgen“. Plötzlich bekommen Sie jede Menge Banner-Anzeigen, dass Sie doch wieder mal bei Meister Lampe und Freunde vorbeischauen sollten. Wir finden das cool, denn wir sind der Meinung, dass wir Ihnen tolle Themen von uns nicht vorenthalten sollten.

7. Wir sind noch nicht soweit, aber wir wollen auch Instagram, XING, LinkedIn und Youtube in unsere Kommunikation mit einbauen. Deshalb kann es sein, dass wir Ihre Daten auch mit denen teilen. Zur Belohnung gibt es bunte Bilder und schöne Videos – demnächst.

8. Und klar, wir geben Ihnen auch Auskunft, was wir für Daten über Sie gespeichert haben. Wenn Sie unbedingt wollen.

9. Es kommt noch besser: Wenn Sie keinen Bock mehr auf diese Sch***-Datensammelwut von uns haben, dann sagen Sie uns einfach Bescheid und wir löschen Sie. Also wir löschen Sie nicht, und schon gar nicht löschen wir Sie aus, aber wir löschen alle Daten, die wir über Sie gespeichert haben.

10. Wir verschlüsseln alles was wir haben so gut, dass außer der russischen Cyber-Mafia und der NSA eigentlich keiner drauf zugreifen kann. Bei Fragen können Sie über folgende Websites Kontakt aufnehmen (leider nur englisch oder russisch):
a. Russische Cyber Mafia: http://en.kremlin.ru/
b. NSA: https://www.nsa.gov/

So viel zum Datenschutz bei Meister Lampe und Freunde GmbH in echtem Deutsch. Aber jetzt mal Spaß beiseite: Wir passen wirklich auf. Und wir versuchen, so angemessen, respektvoll, fair und gut mit Ihren Daten umzugehen wie wir nur können. Darauf haben Sie unser Wort. Und bei Fragen schreiben Sie einfach unserem Boss, der freut sich: Uwe-Michael Sinn u.sinn@meisterlampe-und-freunde.de

 

(es folgt die Datenschutzerklärung im Juristen-Deutsch)

Dreht den Trichter um!

Alle sprechen vom Sales Funnel. Funnel ist das englische Wort für „Trichter“. Das ist ein furchtbar falsches, schräges Bild. Ich hab da mal ne andere Idee … es gibt ein viel schöneres Bild 😉.

Okay, es ist ein ambitioniertes Ziel: Die ganze Vertriebs-Welt spricht vom „Sales-Funnel“. Dieser „Trichter“ findet sich in Millionen Sales Unterlagen weltweit, von Uni-Scripten zu Vorstandspräsentationen. Und nun kommt Uwe-Michael Sinn, Marketing Automation Berater aus dem schönen Frankfurt und sagt „Alles Unfug, das Bild ist falsch!“ Werde ich es schaffen, zig Millionen von sich selbst überzeugter, überwiegend Testosteron-gesteuerter Vertriebler davon zu überzeugen, künftig „Sales Summit“ zu sagen? Vermutlich nicht, aber ich kann es immerhin mal versuchen.

Also, ein Trichter: Da schüttet man oben was rein, Wasser zum Beispiel. Oder Bier. Oder „Sales Leads“. Und die Idee ist, dass man oben viel reinschüttet, damit was rauskommt. Wenn man nicht genug reinschüttet kommt unten nichts mehr an. Denn: Man „sortiert aus“, es fallen immer mehr Leads weg, weil sie kein Interesse mehr haben, weil sie den geforderten Preis nicht bezahlen können oder wollen oder weil das Produkt für sie einfach falsch ist.

Nur: Das Bild passt nicht. Denn aus einem Trichter kommt immer unten das raus, was man oben reinschüttet. Nur eben „konzentrierter“, oder „schneller fließend“. Aber, um das zu wiederholen: Es kommt da unten raus, was man oben reinschüttet. Und das ist eigentlich nicht das, was das Bild für den Sales sagen soll, da geht es nämlich um „fang mit möglichst viel an, damit unten überhaupt was rauskommt.“ Also: Falsches Bild. Obwohl: Es gibt eine Ausnahme: Wenn man zu viel reinschüttet läuft der Trichter über. Das stimmt – und ist auch eine wichtige Idee bei Marketing Automation: Viel hilft nicht viel. Zumindest gilt: Zu viel hilft nicht viel mehr. Besser man konzentriert sich auf die „Sales Ready Leads“.

Also, wir haben verstanden: „Sales Funnel“ ist einfach ein falsches Bild. Mein Vorschlag: „Sales Summit“. Wir drehen den Trichter einfach um!

Ganz unten starten wir mit vielen Leads, ähhh Wanderfreunden. Sehr sehr vielen. Wir haben sie angelockt (zum Beispiel mit der „Wasserloch-Strategie“ von Norbert Schuster, hier nachlesen http://www.strike2.de/themen/wasserloch-strategie/

Und nun bemühen wir uns, möglichst viele dieser Wanderer zum Gipfel zu führen. Am Anfang ist das noch ganz leicht. Der Weg ist nicht sonderlich steil. Aber wir wissen: Ganz zum Schluss, auf den letzten 200 Höhenmetern, da wird es eisig. Und ausgesetzt. Und kalt. Und ganz schön zugig. Absturzgefahr!

Wir wissen: Viele Wanderer sind schlecht ausgerüstet. Und sonderlich fit sind sie auch nicht. Um möglichst viele zum Gipfel zu führen brauchen wir erfahrene Bergführer. Davon gibt es nicht sonderlich viele. Und deshalb ist es auch nicht sonderlich klug, wenn die Bergführer schon von ganz unten vom Tal her mitlaufen. Da braucht man die noch nicht.

Deshalb haben wir uns was anderes überlegt: Wir rüsten unten erst mal jeden Wanderer mit einer Karte aus. Damit er sich nur nicht verläuft – und aus Versehen auf den anderen Gipfel klettert, das fänden wir nun wirklich nicht gut. Wenn er schon einen Gipfel erklimmen will, dann bitte unseren, und nicht den einen links oder rechts daneben, und wenn die noch so schön in der Abendsonne glänzen. Außerdem bekommt der Wanderer natürlich viele Informationen über unseren Berg, die tolle Aussicht, der tolle Gipfel, die tollen Bergführer.

Aber wir tun noch mehr: Wir stellen Wegweiser auf. Und an wichtigen Weggabelungen haben wir Hinweise angebracht: Für die eher sportlichen links herum, Gelegenheits-Wanderer bitte rechts. Welcher Weg für wen am besten ist haben die Bergführer schon lange im Vorfeld den Wegebauern und Schilder-Aufstellern erklärt. Und klar, in regelmäßigen Abständen gibt es eine Jausenstation, lecker Bergkäse und frisches Quellwasser. An manchen Jausenstationen erzählen sogar Bergführer Geschichten vom Gipfel und wie man am besten hochkommt.

Und trotzdem: Einige Wanderer kehren um. Und einige biegen irgendwann doch zu einem anderen Gipfel hin ab, weil ihnen dort der Proviant besser schmeckt und weil sie vielleicht auf dem Weg nach oben von einem übereifrigen Bergführer vom anderen Gipfel überzeugt wurden, doch da hochzusteigen. Na gut, das sehen wir sportlich.

Aber oho: Viele Wanderer erreichen unsere Berghütte, auf der die hochmotivierten Bergführer schon warten. Warum sind die Bergführer motiviert? Weil diejenigen Wanderer, die die Hütte erreichen, schon selbst etwas geleistet haben. Die wollen wirklich hoch – sie sind „Summit Ready“. Die meisten jedenfalls. Okay, ein paar haben sich irgendwie bis hierher geschleppt. Aber der Rest wird von den Bergführern akzeptiert: „Summit accepted hikers“ sozusagen.

Und jetzt? Die Bergführer schnappen sich die Wanderer, und nehmen das letzte schwere Stück gemeinsam. Die Bergführer registrieren klar, wo die Wanderer noch unsicher sind. Wo sie Hilfe brauchen. Wo ein paar zusätzliche Haken im Fels Sicherheit bieten würden – und deshalb schnell eingeschlagen werden. Die Seile werden ausgepackt. Das letzte Stück bis zum Gipfel! Der Wanderer hat den Bergführer längst als Partner akzeptiert. Er weiss: Der Bergführer kennt sich aus. Natürlich will er ihn zu „seinem“ Gipfel führen. Logisch. Aber: Der Wanderer hat ein gutes Gefühl dabei.

Es ist geschafft! Der Gipfel erreicht. Der Bergführer und sein Kunde liegen sich in den Armen. Gemeinsam blinzeln sie in die Sonne …..

 

Und für alle, die neu im Feld Marketing Automation sind und deshalb das Bild nicht ganz verstanden haben:

  • Gipfel: Verkaufsabschluss
  • Bergführer: Verkäufer
  • Wanderer: Kunde
  • Anderer Gipfel: Konkurrenz
  • Wanderkarte: White Paper
  • Bergkäse: Zusätzliches Motivations-Goodie für den Kunden
  • Geschichten vom Gipfel: Webinar
  • Berghütte: Übergabepunkt von Marketing an
  • SalesSummit ready  “Sales Ready Lead”
  • Summit accepted “Sales accepted Lead”

Und klar, die Expertise der Bergführer beim Wegvarianten anlegen und Geschichten erzählen ist eine Parabel darauf, dass der Vertrieb die Expertise mit einbringen muss, die das Marketing (die für den ersten Teil bis zur Berghütte zuständig sind) dann umsetzt.

 

Ich bin gespannt, ob wir künftig noch vom Sales Funnel sprechen – oder vom Sales Summit 😉. Welches Bild wir auch in Zukunft verwenden: Ich hoffe, das Bild vom „Summit“ hat Ihnen einige Anregungen gegeben.

Frischer Wind für eingeschlafene Beziehungen – Inaktive reaktivieren

Sie kennen das: Manchmal ist einfach der Wurm in einer Beziehung. Die Luft ist raus, man ödet sich an, man zickt sich an. Und irgendwann wird man auch noch untreu. In Ihrem Privatleben können Sie in solchen Fällen Rat bei Freunden holen oder auf bewährte Fachliteratur von Mens Health oder Cosmopolitan, um nur zwei zu nennen, zurückgreifen. Aber was machen Sie, wenn in Ihrem E-Mail-Marketing oder Ihren Marketing Automation Kampagnen der Wurm drin ist?

 

Landeseite
Sie haben viel Geld ausgegeben, um einen Neu-Kunden oder einen Neu-Abonnenten zu gewinnen. Und jetzt? Dieser untreue Mensch hat gerade einmal gekauft und 3 Mal den Newsletter geöffnet! Undankbarkeit ist der Welt Lohn.

Aber keine Sorge, es gibt Abhilfe. In diesem Artikel finden Sie 5 kurze Tipps, wie Sie wieder das nötige Feuer in eingeschlafene Kundenbeziehungen bringen.

Tipp 1: An sich eine Binsenweisheit, aber wir wollen es doch nochmal sagen. Am besten die Beziehung schläft gar nicht ein. Der Königsweg, Kunden langfristig zu binden ist ihm relevante Informationen zu liefern. Das heisst: Möglichst hohe Individualisierung, möglichst passend zum Kontext der Gesamtkommunikation. Eine Möglichkeit dazu ist das Ausspielen dynamischer Contents in Abhängigkeit von bisherigem Nutzer-Verhalten, Big Data Analysen, Ergebnis von direktem Fragen des Kunden oder der Analyse seiner Warenkörbe.
Individualisieren Sie vor allem Inhalte, die für ihren Leser eine direkte und unmittelbare Bedeutung haben. Lunch-Vorträge in Hamburg interessieren keinen Frankfurter, nicht wahr?

Tipp 2: Planen Sie mehrstufige Reaktivierungs-Kampagnen. Ein Beispiel ist eine Reihe von „Best of“-Angeboten (seien es redaktionelle Artikel oder Produkte), die automatisiert an alle Empfänger ausgespielt werden, die eine Weile lang nicht geklickt (oder geöffnet) haben. In der Zeit, in der diese Reaktivierungs-Strecke ausgespielt wird, wird die normale Regelkommunikation üblicherweise pausiert. Diese Reaktivierungs-Kampagne sollte sich auch klar von der Regelkommunikation unterscheiden, sowohl in der Tonalität wie auch im Design (natürlich im Rahmen der Wiedererkennbarkeit). Variieren Sie auch Zeitpunkt des Versandes und eventuell die Absender-Adresse, und verwenden Sie besonders „aktivierende“ Betreffzeilen.

Tipp 3: Einer der wichtigsten Gründe für Inaktivität ist „information overflow“. Irgendwann ist auch der „leidensfähigste“ Empfänger müde. Eine Taktik kann deshalb sein, bei Empfängern, die über längere Zeit nicht geklickt haben, die maximale Kontaktfrequenz zurückzufahren und nach erfolgreicher Reaktivierung wieder zu steigern. Diese Funktionalität ist in einigen E-Mail-Marketing-Systemen unter dem Stichwort „Frequency Steuerung“ eingebaut, bei anderen ist mehr individuelle Konfiguration erforderlich.

Tipp 4: Machen Sie kreative Mailings, Motto „We miss you“. Gerne mit Augenzwinkern („ Liebst Du mich noch? Dein Newsletter. Antworte mit Ja, nein, Vielleicht.“). Und gerne mit einem passenden Gutschein, Sie freuen sich doch auch, wenn der Abonnent zurückkehrt, nicht wahr?

Tipp 5: Was machen Sie, wenn sich jemand einfach nicht reaktivieren lässt. Als „Karteileiche“ löschen oder im Verteiler lassen? Es gibt verschiedene Meinungen dazu in der Literatur, unsere Meinung ist die: drinlassen. Die Kosten des E-Mail-Versandes an Karteileichen kostet fast nichts. Und Sie haben MINDESTENS den Branding-Effekt Ihres Namens im E-Mail-Posteingang. Argumente dagegen sind z.B. a) geringere Aussagekräftigkeit der typischen Metriken wie Öffnungsrate und Klickrate, weil diese durch die vielen Karteileichen sinkt und b) Probleme bei Spamfiltern oder ganz allgemein der Zustellbarkeit.
Wenn machbar, dann werten Sie doch einfach einmal wie folgt aus: Messen Sie über einen gewissen Zeitraum (z.B. 12 Monate) den Umsatz von Kunden die den Newsletter bekommen und „aktiv“ sind, denselben Umsatz für Kunden die den Newsletter bekommen und inaktiv sind und zum Verbliech den Umsatz von Kunden, die KEINEN Newsletter bekommen. Falls der Umsatz der Inaktiven höher ist als derer, die überhaupt keine E-Mail-Kommunikation erhalten, dann sollten Sie die inaktiven im Verteiler lassen.

Zielgruppen richtig segmentieren

Segmentierung ist das A und O im E-Mail-Marketing und bei Marketing Automation Kampagnen. Nur mit einer möglichst präzisen Ansprache Ihrer Abonnenten erreichen Sie eine dauerhaft hohe Relevanz und Aufmerksamkeit. Aber wie segmentiert man richtig? Welche Möglichkeiten gibt es. Im folgenden Artikel stellen wir ein ganz einfaches Modell vor, das Sie mit praktisch jedem E-Mail-Marketing / Marketing Automation-System umsetzen können.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, Kundensegmente zu bilden:

– Nach Kundenwert (A-, B- und C-Kunden)
– Nach räumlicher Verteilung
– Nach Interesse (geäußert oder gemessen)
– Auf Basis von Big Data Analysen ….

All diese Vorgehensweisen sind richtig eingesetzt erfolgversprechend. Aber hier soll es um eine ganz einfache Segmentierungsstrategie gehen, die ausschließlich mit Daten aus Ihrem E-Mail-/ MA-System arbeitet.

Diese Segmente können Sie problemlos mit „Bordmitteln“ realisieren:

1. Nicht-Öffner
2. Öffner, aber nicht Klicker
3. Klicker
4. Neu-Abonnenten

Alle vier Gruppen sind in jedem besseren E-Mail-Marketing-System mit ein paar Klicks eingerichtet. Und jede dieser Gruppen können Sie mit individuell abgestimmten Botschaften ansprechen. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

1. Erstellen Sie für die jeweilige Gruppe ganz eigene Mailings.
2. Erstellen Sie innerhalb Ihrer „Standard-Botschaft“ einen Block / Bereich, den Sie zusätzlich einblenden.

Für die vier Gruppen empfehlen sich folgende Kommunikations-Schwerpunkte:

1. Nicht-Öffner. Diese Gruppe ist schon insofern schwierig, dass man sie eigentlich als „möglicherweise Nicht-Öffner“ bezeichnen muss. Die Öffnung einer Mail wird durch Abruf eines Bildes (normalerweise ein einzelner Pixel) gemessen, und funktioniert nicht, wenn der Bild-Abruf unterdrückt ist. Das ist aber z.B. bei Microsoft Outlook voreingestellt – sprich: gerade im B2B-Bereich ist die Aussage „Nicht-Öffner“ mit großer Vorsicht zu behandeln, darauf muss die Kommunikation abgestimmt werden.

Das Einzige was Nicht-Öffner zu sehen bekommen ist die Betreff-Zeile: Versuchen Sie also, für diese Gruppe möglichst appellierende Betreffzeilen zu finden, und in der Mail (die extrem kurz sein kann; Hauptsache sie wird überhaupt erst mal geöffnet) eine einfache Interaktion anzuregen. Das kann z.B. sein, dem Leser anzubieten, eine Strecke mit ganz speziellen sehr attraktiven Angeboten mit einem Klick zu erhalten. Oder Sie zeigen ihm, wie er seine Mailing-Inhalte individualisiert.

2. Öffner, aber nicht Klicker: Offensichtlich sind die Inhalte nicht spannend genug. Arbeiten Sie an mehr Personalisierung und Individualisierung. Mehr dazu lesen Sie übrigens auch im Kapitel „Frischer Wind für eingeschlafene Beziehungen“ in diesem Newsletter.

3. Klicker: Das ist die Gruppe an Lesern, die am nächsten am Kauf ist. Mit einem Klick allein ist noch nichts gewonnen! Analysieren Sie genau, was der Abonnent macht, wenn er auf Ihrer Seite gelandet ist. Springt er sofort wieder ab? Kauft er? Legt er etwas in den Warenkorb und kauft dann doch nicht? Wie ist die Click-to-Conversion-Rate? Ist sie höher oder niedriger als bei anderen Einstiegen in die Website? In Ihren Mailings sollten Sie die Klicker mit besonders passenden Angeboten belohnen.

4. Neu-Abonnenten: Hier ist im eCommerce zunächst zu unterscheiden, ob es sich „nur“ um einen Neu-Abonnenten oder um einen Neu-Kunden handelt. Viele Neu-Abonnenten werden heute im Rahmen eines Kaufprozesses gewonnen. In diesem Fall bietet es sich an, in einer speziell aufgesetzten Begrüßungs-Strecke passend zu den gekauften Produkten Cross- und Upselling zu betreiben. Außerdem sollten Sie in einer Begrüßungsstrecke darauf eingehen, was sie von ihren Mitbewerbern unterscheidet, also z.B. auf besondere Services, besondere Sortimente und ähnliches einzugehen.

Die vorgeschlagene Segmentierungsstrategie ist natürlich nur eine von vielen, und sollte nicht allein für sich betrachtet werden. Ihr Charme liegt in ihrer Einfachheit, die sie sofort umsetzbar macht. Wichtige Segmentierungs-Strategien sind natürlich heute vor allem auch Strategien auf Grundlage von Big Data Analysen, dies erfordert jedoch massiv mehr analytische Vorarbeit.

Fremde Federn

Stefan Noller schreibt in der Zeit über die neue Staatsministerin für Digitalisierung

Mit immer strengerem Datenschutz, Abschottung und Angst meistern wir die Digitalisierung nicht. Das ist die Grund-These von Doro Bär (CSU), der neuen Staatsministerin für Digitalisierung. Sie wird heftig kritisiert, und von Stefan Noller, Vizepräsident des Bundesverbands digitale Wirtschaft (SPD-nah), mit deutlichen Worten verteidigt.

Aus meiner Praxis in vielen Dutzend Projekten mit Kunden aus vielen Branchen kann ich zusammenfassend nur sagen: Datenschutz wird in Deutschland in einer gewissen „weltfremden“ Art betrieben. Statt einem sinnvollen Interessenausgleich (den muss es natürlich geben) regiert Dogmatismus. Ein Beispiel: Ein Unternehmen sammelt über zig Jahre die E-Mail-Adressen seiner Kunden und nutzt diese – von allen Betroffenen völlig akzeptiert – zu Werbezwecken für eben diese Kunden. Dann stellt sich heraus, dass irgendein Detail beim Sammeln der Adressen nicht gestimmt hat – und wenn sich das Unternehmen an die Gesetze hält darf es konsequent seine Kundendaten wegwerfen. Macht das irgendeinen Sinn? Wo ist der Geschädigte? Wer hat einen Vorteil?

Die viel gescholtene EU-Datenschutz-Grundverordnung macht zumindest 2 Schritte in die richtige Richtung: 1. Ein Kunde muss transparent informiert werden, wofür seine Daten genutzt werden. Das ist völlig richtig. Dann kann jeder selbst entscheiden. 2. Es gibt „berechtigte Gründe“, Daten zu sammeln (dazu zählt auch der Zweck eines Unternehmens, Gewinn zu machen und dafür Werbung zu betreiben). Leider wird diese richtige Stoßrichtung durch diverse Unzulänglichkeiten konterkariert, aber wenigstens stimmt die Richtung: Selbstbestimmung und Interessen-Ausgleich.

Der vollständige Text von Stefan Holler wurde in der Zeit veröffentlicht und findet sich hier:
http://www.zeit.de/digital/2018-03/digitalisierung-dorothee-baer-staatsministerin-csu

5 wichtige Trends für Marketing Automation Profis

In meinem früheren Leben als E-Mail-Marketer (damals, als ich noch jung und wild war), schrieb ich den Newsletter meines Unternehmens rabbit eMarketing. Dort bin ich mittlerweile nicht mehr, aber der Newsletter ist übrigens weiterhin hervorragend (zu abonnieren unter www.rabbit-emarketing.de/newsletter).

Eine der wichtigsten Fragenstellungen beim Erstellen der Mailings war: Wie texten wir Betreffzeilen, die eine besonders gute Öffnungsrate versprechen? Und das waren sehr oft diejenigen, die mit einer kurzen Aufzählung von Knowhow versprachen. „10 Tipps für spannende Inhalte“, „3 Dinge, die Sie lieber bleiben lassen wenn Sie Adressen sammeln“ und so weiter. Und pünktlich zum Dezember kamen mit großer Regelmäßigkeit die „10 Trends für 20xx“

Warum erzähle ich das? Weil ich in diesem Blog-Post die aus meiner Sicht fünf wichtigsten Trends für Marketing Automation vorstellen möchte. Es ist zwar schon März, aber genau jetzt, wo 99% aller guten Vorsätze für 2018 gebrochen wurden, ist es an der Zeit, „5 Trends für März 2018 bis Februar 2019“ zu postulieren ;-). Legen wir los:

1. Marketing Automation wird weiter deutliche Zuwachsraten habe.

Der Grund ist einfach: Mehr und mehr Unternehmen haben erste große Erfolge erzielt. Und das spornt an, und es steckt andere Unternehmen an. Den schließlich wollen alle im Wettbewerb bestehen.

2. Unternehmen ohne adäquates Digital-Knowhow werden immer weiter zurückfallen.

Neue Technologien und ein einfacher digitaler Zugang haben dafür gesorgt, dass die Welt immer digitaler wird. Unternehmen, die sich weigern, dies anzuerkennen und es zu lernen, werden es schwer haben: Bald können sie den Vorsprung der anderen, die die Digitale Transformation bereits hinter sich haben, nicht mehr aufholen. Die Vorteile der Digitalisierung sind so gigantisch, dass sie einfach nicht aufzuhalten ist. Frank Thelen (einer der Löwen in der Pro7-Gründer-Höhle) ist übrigens was europäische Unternehmen angeht skeptisch und spricht darüber in einem absolut hörenswerten Podcast der Online Marketing Rockstars (https://soundcloud.com/omrpodcast/omr-108-frank-thelen-sven-schmidt-live). Wir sollten uns anstrengen, dass es nicht so kommt wie er es prophezeit…

3. Die Automatisierung wird immer intelligenter.

Marketing Automation Programme werden Kunden bald immer präziser filtern und damit immer persönlicher entsprechend ihrer Bedürfnisse ansprechen können. Sie machen die persönlichen Interaktionen nahtloser und erleichtern damit nicht nur Unternehmen den Verkauf ihrer Produkte, sondern erlauben auch dem „mündigen Verbraucher“ sich immer einfacher und komfortabler zu informieren.

4. Marketing für die Masse, aber es bleibt persönlich.

Massenmarketing mag tot sein, aber Massenpersonalisierung ist das neue und verbesserte Äquivalent. Mit der Entwicklung von Algorithmen für künstliche Intelligenz können wir eine Vielzahl von Daten aus sozialen Netzwerken, Online-Einkäufen, App-Downloads, Whitepaper-Downloads, Links etc. wirklich systematisch auf Muster analysieren und bewerten.

5. Marketing über verschiedene Geräte.

Eine Vielzahl von Identifikations-Technologien (z.B. die Nutzung von Google- und Facebook-Konten, aber auch Geräte-ID´s) ermöglichen es, einen Nutzer über seine verschiedenen Geräte hinweg zu verfolgen, sodass Automatisierungssysteme ihre Kaufgewohnheiten und den Unterschied je nach Gerät verfolgen und verstehen können. Nicht nur kann damit die Customer Journey über verschiedene Kanäle angepasst werden, auch die ausgespielten Inhalte werden im Optimalfall an den Kanal angepasst.

EU-Datenschutz

Am 25. Mai dieses Jahres tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft – und alle, aber auch wirklich alle rasten aus. Plötzlich darf man angeblich nichts mehr. Die Unternehmen müssen alles auf den Prüfstand stellen, was sie jemals mit personenbezogenen Daten zu tun hatten. Die Unternehmen haben Panik – und viele Anwälte und Berater freuen sich, denn mit der Verunsicherung lässt sich prima Geld verdienen.

Aber was steckt denn wirklich dahinter? Wird der deutsche Datenschutz neu geschrieben? Dürfen wir überhaupt noch personalisiert z. B. Klicks und Website-Besuche tracken, und was hat das für Auswirkungen auf unsere Programme zur Marketing Automation?

Mein Tipp: Durchatmen. Okay? Und jetzt nochmal. RICHTIG TIEF DURCHATMEN.
Man kann das ganze Thema so zusammenfassen: Diejenigen, die bislang sich an die Regelungen gehalten haben und ihre Datenhaltung vernünftig organisiert haben, die haben recht wenig Stress. Manches wird sogar einfacher. Deshalb in Kürze eine sicherlich provokante Zusammenfassung für NICHTJURISTEN. Details sind weggelassen.
Klären wir erst einmal was sich nicht grundsätzlich ändert:
1. Es gilt weiterhin, dass man für personenbezogenes Tracking bzw. die damit verbundene Datenhaltung eine Erlaubnis braucht.
2. Es gilt auch weiterhin, dass man eine Erlaubnis für die Aufnahme in einen E-Mail-Verteiler benötigt.

Und was ändert sich:

1. Die Transparenz, welche Daten erfasst werden und was man damit anfängt, wird für den Nutzer verbessert. Das heisst vor allem, dass bei jedem Abfragen von Daten („progressive profiling“) eben nicht in verschrubbeltem Juristen- oder Marketing-Deutsch ein Texter irgendeinen Satz hinschreiben sollte, sondern dass recht klar gesagt werden muss, was mit den Daten angefangen wird. Diese Informationen sind damit eigentlich fast wichtiger als die ausführliche Datenschutzerklärung (mit der ja durchaus zutreffenden Logik, dass die Langfassung ohnehin kaum keiner liest). Der Leitgedanke der DSGVO ist, dass ein Nutzer tatsächlich weiß oder problemlos wissen kann, was mit seinen Daten angefangen wird, OHNE sich durch die Datenschutz-Erklärung durchwühlen zu müssen. Und das ist ja eigentlich kein schlechter Gedanke.

2. Es gibt ein deutlich umfangreicheres Auskunftsrecht als früher. Das ist vor allem ein Thema für die IT-Infrastruktur und die Organisation. Man muss eben in der Lage sein, einem Fragesteller auch eine Antwort geben zu können, und zwar in angemessener Zeit. Die Schwierigkeit ist, dies mit angemessenem internem Aufwand zu leisten. Menschen, die offensichtlich nix Besseres zu tun haben, haben „Folterfragebögen“ ins Netz gestellt, in der Hoffnung Unternehmen zu nötigen, zig-tausende von Anfragen zu beantworten. Im Prinzip ist das eine Art „ of-Service“-Attacke (mit der man Webserver mit Anfragen bombardiert), nur bombardiert man damit keine Server, sondern Unternehmensabteilungen. Meiner Meinung nach wird damit dem Datenschutz ein Bärendienst erwiesen. Aber solche Fälle wird es geben, und deshalb muss man sich darauf vorbereiten. Für mich stellt sich übrigens die Frage, was eigentlich passiert, wenn Unternehmen diese „Schikane“-Spielchen einfach ignorieren oder nicht in den letzten Details antworten. Die Auskunft kann man sich einklagen, aber ein weiteres Risiko dürfte sein, dass sich Aufsichtsbehörden an die Unternehmen wenden, weil Beschwerden bei den Aufsichtsbehörden eingehen.

3. Die Bußgelder wurden massiv erhöht. Sprich: wenn man sich nicht an die Spielregeln hält und erwischt wird, wird es deutlich teurer. Allerdings muss man dazu sagen, dass bei den vielzitierten Bußgeldern (4 % vom Weltumsatz, sprich ein Daimler müsste 6 Mrd. bezahlen) gerne das Wörtchen „bis zu“ vergessen wird. Bis Bußgelder verhängt werden, die in diese Richtung gehen, muss ein Konzern schon richtig übel Mist gebaut haben. Es gibt für Unternehmen immer noch den Rechtsweg, und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist ein Wesen des Rechtsstaates, der nicht einfach durch eine EU-Verordnung abgeschafft wird.

4. Was gerne vergessen wird, wenn über die Gefahren für Unternehmen durch die DSGVO gesprochen wird: Es darf, eine Abwägung verschiedener Interessen stattfinden. Es gibt das Interesse von Verbrauchern am Schutz ihrer Daten. Es gibt aber auch das Interesse von Unternehmen, sich am Markt wirtschaftlich zu betätigen. Der Datenschutz unterliegt damit also zumindest in Teilen einer Güterabwägung. Da die Schwelle zum Personenbezug nach der DSGVO niedriger gelegt wird, wird man öfter auf „Interessenabwägung“ ausweichen müssen, weil man sonst für jede Kleinigkeit eine Einwilligung braucht. Das kann (muss aber nicht) ein Minenfeld sein, und ein Unternehmen tut gut daran, sich an dieser Stelle juristisch gut beraten zu lassen. Vermutlich werden sich in überschaubarer Zeit best practices herausbilden. Jedenfalls ist nicht alles, was in der Verordnung steht, per se schlecht für Unternehmen.

Wenn Sie Ihr Unternehmen für die DSGVO fit machen, dann bedenken Sie vor allem 3 Punkte:

1. Sorgen Sie dafür, dass sie Daten transparent erheben. DAS war übrigens schon immer eine Empfehlung, nicht nur von mir, sondern auch von vielen anderen Online-Marketern.

2. Sorgen sie dafür, dass die Daten so gespeichert sind, dass eine Auskunft und auch eine Löschung einfach möglich sind. Dazu sollten die Daten nicht auf zig Systemen, sondern konsolidiert oder jedenfalls klar hierarchisch synchron vorgehalten werden, aber ganz ehrlich: DAS sollten Sie sowieso machen, wenn sie vernünftig datengetrieben Marketing und Vertrieb machen wollen.

3. Halten Sie sich einfach an die Spielregeln, die ohnehin schon längere Zeit gelten. Nonchalant darüber hinwegzugehen wird zumindest deutlich teurer als vorher.
Zum Abschluss folgendes Bild: Die DSGVO ist wie das Aufstellen von vielen zusätzlichen Radarfallen, verbunden mit einer deutlichen Erhöhung der Bußgelder für Rasen (haben Sie schon mal in der Schweiz ein Knöllchen für zu schnelles Fahren bekommen? Dann wissen Sie was ich meine ;-). Eigentlich ändert sich gar nicht so viel. Schon vorher durfte man nicht zu schnell fahren. Nur jetzt wird man eben mit größerer Wahrscheinlichkeit erwischt und darf dann auch noch mehr zahlen. Also, wenn Sie an die DSGVO denken, dann denken Sie einfach dran, was sie machen, wenn Sie in der Schweiz Auto fahren: Sie halten sich an die Geschwindigkeitsregel – sonst wird es teuer.

Influencer beeinflussen nichts und niemanden

„Es ist Zeit, über den Elefanten im Raum zu sprechen: Influencer beeinflussen nichts und niemanden. Was wir brauchen ist Thought Leadership.“

Medium.com hat dazu einen brillianten Artikel veröffentlicht, den ich hier teilen möchte, auch wenn er mit Marketing Automation nur am Rande zu tun hat. Oder vielleicht doch: Schließlich startet jede Marketing Automation mit einem initialen Kontakt, und der könnte ja auch von einem „Influencer“ kommen.

Spannend finde ich, wie der Artikel den Unterschied zwischen Influencer Marketing und Thought Leadership herausarbeitet. Die Passion für ein Thema, das wirklich intensive Bescheid-Wissen über Themen und das vor- und vorausdenken, das kennzeichnet Thought Leader aus – und ja, die „beeinflussen“ dann auch tatsächlich nachhaltig und mit Substanz.

Viel Spaß beim Lesen und ein guter Start in die Woche!“
https://medium.com/…/its-time-to-address-the-elephant-in-th…

Marketing Automation 101

Trusted, eine Site die Cloud-Anbieter aus den verschiedensten Bereichen vergleicht, hat eine aktuelle Übersicht über die aus deren Sicht besten Tools für Marketing Automation veröffentlicht.

Meine Meinung: Naja, ob DAS die richtigen Tools sind? Da fehlt Salesforce als Riesen-System, da fehlt als deutsches System Evalanche, etc.

Aber: Der Artikel der darunter steht: „Marketing Automation Ratgeber: So finden Sie das richtige Tool für Ihr Unternehmen“ gibt Einsteigern in das Thema einen guten Überblick.
https://trusted.de/marketing-automation

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